Gemeindebrief Dezember

Ein gutes, friedvolles und erfolgreiches Jahr 2017 geht zu Ende. Bürgermeister Manfred Porsch blickt im Interview zurück auf das Jahr und gibt einen Ausblick, was im kommenden Jahr auf dem Programm steht

Herr Bürgermeister, blicken wir auf das Jahr 2017 zurück. Ihr Highlight?

Manfred Porsch: Da muss ich nicht lange nachdenken: Alle fünf Jahre ist in Speichersdorf Bürgerfest und auch in diesem Jahr war das Bürgerfest ein ganz besonderes Wochenende für unsere Gemeinde.

Was war bzw. ist das Besondere am Bürgerfest?

Ich glaube, es war und ist die richtige Entscheidung, das Fest nur alle fünf Jahre durchzuführen. Dann ist die Vorfreude umso größer – und die Begeisterung beim Fest selbst natürlich auch. Einzigartig an unserem Bürgerfest ist das große ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in den jeweiligen Vereinen und Organisationen. Die präsentieren sich hier mit ganz unterschiedlichen Angeboten und Attraktionen und entwerfen so ein buntes, fröhliches und friedliches Fest unserer Gemeinde. Und wie viel wir zu bieten haben, hat man nicht nur bei den Ständen, sondern auch

beim Festzug gesehen, der sicherlich zu den längsten Festzügen in der Bürgerfest-Geschichte gehört hat. Zudem hat uns besonders der Besuch der Porzellankönigin und einer großen Abordnung aus der Partnergemeinde Kreuttal mit Bürgermeister Markus Koller an der Spitze gefreut. Ich freue mich schon jetzt auf 2022…

Es wurde natürlich in diesem Jahr nicht nur gefeiert. Auch zahlreiche Projekte wurden abgeschlossen.

Das ist richtig und wir haben wieder einiges geschafft, um die Gemeinde für die Zukunft fit zu machen. So haben wir in diesem Herbst die Kanalisation in Brüderes abgeschlossen. Das Abwasser aus dem Ortsteil Brüderes wird seit November über eine Abwasserdruckleitung zum Pumpwerk Kirchenlaibach-Süd und von dort in die zentrale Kläranlage der Gemeinde Speichersdorf zur Abwasserbehandlung gepumpt. Mit der Kanalisation und Abwasserbehandlung des Ortsteiles Brüderes wurde das gemeindliche Abwasserkonzept aus dem Jahr 2005 abgeschlossen.

Immense Investitionen in die Abwasserbeseitigung der gemeindlichen Ortsteile waren notwendig, um nunmehr das Abwasser von 98,9 Prozent der gemeindlichen Bevölkerung in zentralen Kläranlagen reinigen zu können. Kleine Gemeindeteile und Weiler werden in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Wasserrechtsbehörde über Hauskläranlagen mit biologischer Nachreinigung abwassermäßig entsorgt.

Bleiben wir gleich bei diesem Thema: Die Kläranlage wird die nächste große Baustelle in der Gemeinde?

Das ist richtig. Nach Abschluss der Kanalisationsarbeiten in den Ortsteilen mit Anschluss des Abwassers an zentrale Kläranlagen ist es nunmehr erforderlich, die gemeindliche  Kläranlage in Speichersdorf entsprechend den aktuellen und künftigen Anforderungen umzubauen. Durch die Erstellung eines Kanalkatasters mit einhergehender intensiven Untersuchungen der Kanäle, muss deren Zustand und der Investitionsbedarf in den nächsten Jahrzehnten ermittelt werden. Im Zuge der Kanalisationen in den Ortsteilen wurde zudem in der Regel die Trinkwasserleitung erneuert. Ich danke rückwirkend allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis für die teils umfangreichen Behinderungen, Beeinträchtigungen und Belästigungen während der Bauzeit der Abwasserkanäle und der Trinkwasserleitungen……

Komplettes Interview im Gemeindebrief >> Gemeindebrief als pdf