Gemeindebrief Februar 2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„des einen Freud, des anderen Leid…“ Das denke ich mir gerade in diesen Tagen oft. Kinder und Skifahrer freuen sich über den Schneefall der letzten Wochen, und endlich ist auch auf unserer Schlittschuhbahn an der Graserstraße mal wieder richtig was los. Doch natürlich hat das Winterwetter auch eine andere Seite: Unser Winterdienst ist gefordert, die Straßen von Schnee und Glätte zu befreien. Dass die nicht überall gleichzeitig sein können und dass die über 80 Kilometer Straßen in unserem Gemeindegebiet auch nicht innerhalb einer Stunde komplett geräumt werden können, versteht eigentlich jeder. Doch für manchen scheint es immer noch zu lange zu dauern. Deshalb bitte ich an dieser Stelle um Verständnis: Alle, das kann ich Ihnen versprechen, tun ihr Bestes, um die Sicherheit auf den Straßen in unserer Gemeinde zu gewährleisten.

Und manchmal wäre es auch besser , jeder würde im wahrsten Sinne des Wortes, „vor seiner eigenen Haustüre kehren“. Damit meine ich Autos, die in den Wohnstraßen so geparkt werden, dass die Räumfahrzeuge kaum noch durchkommen. Und ich meine diejenigen, die der Meinung sind, dass sie das Problem des Schnees auf dem eigenen Grundstück dann gelöst haben, wenn sie ihn auf die Straße schippen.

Wir brauchen, gerade im Winter, Gelassenheit und Rücksichtnahme. Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit. Und wenn sie mit dem Auto fahren müssen, dann planen Sie ein bisschen mehr Zeit ein. Darum möchte ich Sie bitten.

Aber genießen Sie diese Zeit. In anderen Teilen der Welt beneidet man uns um den Winter, um die herrlichen Schneelandschaften und die frische klare Luft. Diese Privilegien müssen wir genießen!

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Porsch, Bürgermeister

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