Jahreshauptversammlung 2013

vorstandMit der bewährten Führungsmannschaft geht der Gewerbeverband in die nächste dreijährige Amtsperiode. Zudem wirft der zweite Kirchenlaibacher Adventsmarkt am 15. Dezember seine Schatten voraus.

Franc Dierl erinnerte in seiner Rückschau an ein etwas in den Hintergrund geratenes Jubiläum. Am 4. Mai 2003 gegründet feierte der Ortsverband 2013 sein Zehnjähriges. Sieben Jahren stand Kai Kolb an Spitze. Mit 32 Mitgliedern sei deren Zahl konstant geblieben. In diesen Jahren habe sich der Gewerbeverband die Vernetzung und Förderung der Betriebe auf die Fahnen geschrieben. Kontakte pflegen, Interessen zu bündeln, die Attraktivität zu steigern und das Image zu pflegen sei durch verschiedene Aktivitäten gelungen. Zudem Kooperation mit der Gemeinde stattfinden Unter dem Dach der Selbstständigen in Bayern sei man landesweit vernetzt.

Dierl regte an, über die Kontakte vor Ort die Kontakte zu anderen Gewerbeverbänden zu intensivieren. In den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Verkehr und Umweltfragen werde Lobbyarbeit betrieben, die in Gänze allen zugute komme. Hier böten sich vielfältige Möglichkeiten, Beratung in Anspruch zu nehmen. Dierl schlug vor, einen Abend diesen Themen zu widmen. Auch die Dachorganisation sei hier gefordert, gehe doch ein Großteil der Beiträge nach München.

Ein weiteres kleines Jubiläum feiere der Gewerbeverband in der Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Seit betreue der Ortsverband das Mitteilungsblattes. Hierbei müsse noch mehr deutlich gemacht werden, dass Mitglieder bei den Anzeigen Vergünstigungen haben. Aufgelegt worden sei ein Informationsflyer zu den Mitgliedern, die Homepage komplett erneuert, das „Unternehmensportrait“ im Mitteilungsblatt geschaffen worden. An der Energiemesse habe man sich mit einem eigenen Stand beteiligt. Diskussionsabende dienten der Erörterung von Problemen, Weihnachtsessen der Geselligkeit.

Als Meilenstein wertete Dierl den Kirchenlaibacher Weihnachtsmarkt, den man 2011 ins Leben gerufen habe. Als künftige Schwerpunkte seiner Arbeit definierte er, den Erfahrungsaustausch zu intensivieren. Zudem sollte nachgedacht werden, ob regelmäßigere Treffen hilfreich wären. Ein Journal mit Firmeninformationen soll in gedruckter Form aufgelegt werden. „Wir sind Gewerbetreibende und Arbeitgeber, die einen Gedanken verfolgen, sagte Dierl. „Wir möchten den Standort und das Image von Speichersdorf stärken. Wir sind nicht nur eine Wohngemeinde, sondern wir möchten zusehends mit Produkten, Geschäften, Dienstleistungen für unsere Bürger da sein. Wir brauchen die Kunden, und die Kunden brauchen uns.“ Die Gemeinde sei umso attraktiver, je größer das Angebot sei. Zudem sicherten die kleinen Betriebe das Steueraufkommen der Gemeinde und Arbeitsplätze. „Wir sind auf einen guten Weg, aber es ist auch ausbaufähig“, so das Resümee des Vorsitzenden.

Kassier Edmund Kopp konnte in seinem drei Geschäftsjahre umfassenden Kassenbericht einen Umsatz von jährlich 25000 Euro und ergbnisseitig einen leichten Zuwachs bilanzieren. Jedes Jahr habe einen Leitzordner an Belegen gefüllt, was erst den Aufwand durchscheinen lasse, so Kassenprüfer Volker Lehner und Manfred Porsch. Der einstimmigen Entlastung folgte die einstimmige Neuwahl, die vom Bezirksgeschäftsführer geleitet wurden.

Die Professionalität der Verbandsführung sei beispielgebend, so lobte er sichtlich beeindruckt. Die von ihm geleiteten Neuwahlen bestätigten Franc Dierl (Vorsitzender), Kai Kolb (zweiter Vorsitzender) und Edmund Kopp (Kassier). Erstmals besetzt wurde das Amt des Schriftführers mit Andreas Bender. Mit den bisherigen Beisitzern Monika Gosslau und Michael Wolf ergänzen Konstanze Greim und Katharina Krodel als Beisitzer den Vorstand. Kassenprüfer bleiben Volker Lehner und Manfred Porsch. Der Vorsitzende ist von Amtswegen Delegierter. Die gut vorbereitete Sitzung und das Engagement der Gewerbetribenden lobte Bürgermeister Manfred Porsch. Jung und dynamisch arbeite man seit zehn Jahren daran, dass die Bürgerschaft einkaufen kann. Die Vielzahl der Gewerbtreibenden sei das Rückgrat bezüglich Steueraufkommen und Arbeitsplätze. Die Kaufkraft in der Gemeinde zu halten und die positive Weiterentwicklung der Gemeinde sei das gemeinsame Ziel.

Der vom Gewerbeverband Bürgerrundbrief genieße ein hohes Ansehen. Porsch informierte, dass aus Datenschutzgründen die Namen von Neubürgern nicht mehr bekanntgegeben werden dürfen, auch wenn diese ihre Zustimmung gäben. Geburtstag und Jubiläen, Todesfälle durften mit Zustimmung der Betroffenen und Angehörigen weiterhin veröffentlicht werden. Mit dem Kirchenlaibacher Adventsmarkt habe der Gewerbeverband neue Zeichen gesetzt. In wunderbarem Ambiente habe man einen der schönsten Adventsmärkte in der Region geschaffen. „Das kirchliche und gewerbliche Angebot hat Niveau“, sagte er. Den enormen bürokratischen Aufwand und volkswirtschaftlichen Schaden der Sozialversicherungsvorauszahlungen prangerte Konrad Zimmermann an. Wie Fuhrmann erläuterte versuche der BDS in Zusammenarbeit mit dem VBW weiterzukommen und Politiker zu positionieren. Er habe Hoffnung voranzukommen, da die Bayerische Wirtschaftsministerien Mitglied im BDS sei.