Gemeindebrief Februar 2012

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

während uns im letzten Jahr ein strenger und schneereicher Winter beschert war, ist dieser bislang vergleichbar harmlos. All diejenigen, die sich auf schneereiche Wintertage gefreut haben, wurden bisher enttäuscht. Gleichwohl hat ein milder Winter auch Vorteile, was den Winterdienst und die Räumung der Straßen von Schnee und Eis betrifft. Die Gemeinde spart sich viel Geld, wodurch die erhöhten Winterdienstkosten im vergangenen Jahr wieder ausgeglichen werden. Die Winterzeit endet jedoch erst im März und wir wissen nicht, was noch alles wettermäßig auf uns zukommt. Im Februar wird der gemeindliche Haushalt vorbereitet und im Finanzausschuss und im Gemeinderat erörtert und beschlossen. Anhand der zahlreichen Baumaßnahmen, die fortgeführt oder neu begonnen werden, zeichnet sich wieder ein betragsmäßig hoher Vermögenshaushalt ab. Erfreulicherweise sind aufgrund der wirtschaftlich guten Konjunktur höhere Einnahmen beim Einkommensteueranteil zu erwarten und im Zuge des sogenannten Finanzausgleiches höhere Schlüsselzuweisungen des Freistaates Bayern. Bedauerlicherweise sind jedoch höhere Zuweisungen der Gemeinde an den Landkreis Bayreuth infolge einer starken Erhöhung der Kreisumlagesätze zu erwarten. Die höheren Ausgaben an den Landkreis schwächen unsere Finanzkraft bei den geplanten Investitionen. In den nächsten Wochen wird das Mobilfunkstandortgutachten durch das Umweltinstitut München der Gemeinde vorgelegt und im Gemeinderat und der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichermaßen wird das Bauleitplanverfahren zur Änderung/Aktualisierung des gemeindlichen Flächennutzungsplanes fortgeführt und das Verfahren zur Ausweisung eines neuen Wasserschutzgebietes nordöstlich von Haidenaab eingeleitet. Im Rahmen des vorgeschriebenen wasserrechtlichen Verfahrens werden die betroffenen Grundstückseigentümer umfassend informiert und haben die Möglichkeit, zur geplanten Ausweisung des Wasserschutzgebietes Stellung zu nehmen. Es gibt auch in diesem Jahr wieder viel zu tun – packen wir es in guter, vertrauensvoller Einvernehmlichkeit an!

Mit freundlichen Grüßen Manfred Porsch, 1. Bürgermeister

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